Hoch vom Dachstein an…

Naja wirklich angefangen hat diese Woche nicht am Dachstein sondern in Linz.
Obwohl ich mich irgendwie kränklich fühlte fuhr ich am Montag morgen 2 1/2 Stunden nach Linz um mir dort einen Vortrag über Netzwerktechnik anzuhören.
Schon während dem Unterricht machte ich mich auf die Suche nach einem Hallenbad in der Nähe meines Hotels. Schnell wurde ich fündig. Direkt vor dem Eingang meines Hotels befand sich auch der Eingang zum „Parkbad“. Nur leider ist dieses Montags geschlossen. Ich wich also auf das ca. 8km entfernte „Hummelbad“ aus. Dort war – wie könnte es auch anders sein – die Hölle los. Trotzdem schwomm ich meine Bahnen.

Am Dienstag stand ich dann bereits um 6:00 auf um einen morgentlichen Lauf zu absolvieren. Das erste Mal, dass ich bei Minusgraden gelaufen bin. (ca. -4°C) Erst war ich skeptisch, weil ich nicht wusste, wie meine bereits angeschlagener Körper darauf reagieren würde. Doch ich dank guter Kleidung wurde es zumindest nicht schlimmer. Trotzdem war es ungewohnt bei Minusgraden zu laufen. Vor allem das Atmen viel mir anfangs schwer. Das legte sich jedoch nach etwa 10 Minuten.
Am Nachmittag nach der Schulung ging ging ich dann ins benachbarte Parkbad. Dort waren 3 von 6 Bahnen für die Vereinsschwimmer gesperrt und auf den restlichen 3 Bahnen tummelten sich ca. 10 Leute. Aber was solls. Rückzieher wird sowieso keiner mehr gemacht 🙂

Am Mittwoch Morgen wieder dasselbe Spiel. Nur das es dieses Mal noch kälter war und erst als ich das Hotel verlassen habe, bemerkte ich, dass es wohl die ganze Nacht geschneit hat. Herrliche Kulisse also für einen Lauf entlang der Donau.
Am Nachmittag gings dann wieder ab Richtung Heimat.

Am Donnerstag gleich um 7:00 Uhr ab nach Ramsau am Dachstein um die dortige „nordische Kombination“ zu übertragen. Nachdem alles aufgebaut und verkabelt war, gings auch dort ins Dorf-Hallenbad mit anschließendem Saunabesuch.. HMMM relax.

Am Freitag nutze ich den schönen Nachmittag um einen kurzen Lauf bei ca. -10°C zu machen. Irgendwie hab ich während diesem nicht ganz daran gedacht, dass ich dieselbe Strecke die ich gerade relativ zügig bergab gelaufen bin, auch wieder bergauf zurücklaufen muss 🙂 Doch der Ausblick beim Wendepunkt entschädigte mich.

Am Abend dann wieder das selbe Programm wie am Vortag. Erst Hallenbad danach entspannen in der Sauna.

Aus dem langlaufen wurde bisher leider nichts. Dafür hat die Zeit dann doch nicht gereicht. Am Montag würde es hier zwar noch einen 2-stündigen Kurs geben, aber ich bin froh wenn ich endlich wieder nach Hause kann, und deshalb werde ich das Langlaufen ein anderes Mal nachholen.

Zum Schluss hier noch der Ausblick aus meinem Apartement

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