Iron Slug

Sooo.. Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei, und mit ihnen hoffentlich auch die Fresserei.. (OK. Bis nach Silvester wird’s wohl noch dauern bis alle Kekse restlos weggefuttert worden sind). Die traurige Bilanz: 3 – 4 Zusatzkilo.

Zum Glück hab ich seit Anfang Dezember wieder begonnen mich vom Sofa wegzubewegen, wer weiß ob die Waage sonst noch funktionstüchtig wäre.

Wo wir auch gleich beim Thema wären… Also die ersten 3 Trainingswochen der neuen Saison sind Vergangenheit. Am schwierigsten war die Erste. Nach mehreren Wochen Pause ist es gar nicht so einfach sich wieder zu motivieren. Nach einem genaueren Blick in den Spiegel auf meinen neu erworbenen RIESENbauch hab ich aber auch das geschafft. Immerhin will ich mir diese Saison keinen neuen (größeren) Neoprenanzug kaufen müssen.

Also raus in die Natur, die frische Luft spüren. Frisch ist bei einigen Minusgraden genau der richtige Ausdruck. Und Natur?? Gatschige Straßen, schlammige Feldwege.. NATUR PUR..

Was mir sofort bei Trainingsbeginn auffiel war, dass ich in Physik anscheinend doch schon etwas dazugelernt habe. Und zwar hab ich da irgendwas von einem Trägheitsprinzip gehört. Dieses besagt, dass es eine Kraft benötigt um eine Masse zu bewegen. Tja, und Masse ist anscheinend jetzt um einiges mehr geworden, daher wird auch mehr Kraft benötigt. Weil die Kraft aber auch ein Bisschen nachgelassen hat, schleiche ich jetzt irgendwo mit einem 6:15min/km Schnitt durch die Gegend, immer in der Angst, dass mich jemand von hinten anbumsen könnte.

Aber zum Glück besteht ein Triathlon ja auch noch aus 2 weiteren Sportarten. Zum Glück?? Oder doch, Leider!!?? Beim Schwimmen könnte man ja denken, dass das zusätzliche Körperfett mehr Auftrieb bringen dürfte. Und wer weiß, vielleicht ist das ja auch wirklich so. Immerhin zeigten hier letzte Messungen das erste Mal eine Zeit von unter 11 Minuten auf 500 Meter. Ich habe zwar keinen Vergleich vom Vorjahr, aber i glaub des is a bissal schneller. Trotzdem, auch hier die selbe Angst wie vorhin erwähnt.

Huii.. Na Gott sei Dank gibt’s ja auch noch das Fahrrad. Zu dieser Jahreszeit auch gerne Ergometer genannt. Auch hier spielten sich bereits unglaubliche Szenen ab. Nach 80 Minuten ohne Gegenwind bei heimeligen Temperaturen im Twins könnte man als Unwissender fast annehmen, dass es dort seit neuem auch einen Swimmingpool gibt, dem ich gerade entstiegen bin. Genauer möchte ich hier allerdings nicht ins Detail gehen.

Naja. Aller (neu)Anfang ist ja bekanntlich schwer und ich bin zuversichtlich, dass es bald wieder bergauf gehen wird. Immerhin merke ich bereits jetzt eine deutliche Besserung und es ist ja noch lange bis Mai. Bis dahin sollte meine Taille allerdings nicht mehr die Form eines Vanillekipferl’s haben.

Zur ersten Formüberprüfung lauf ich am kommenden Freitag in Graz beim Silvesterlauf mit. Ich fühle mich zwar noch überhaupt nicht schnell aber das muss ich ja auch noch nicht sein. Mich interessiert nur, wieviel ich über den Winter liegen gelassen habe (Also damit sind jetzt definitiv nicht die Kilo gemeint). Ob 5 oder 10 Kilometer bin ich mir noch nicht sicher. Aber es werden wohl eher die 10 werden. Und die 10 werd ich mir wahrscheinlich auch dieses Mal wieder ausbeißen. Zwar noch nicht an den 42 Minuten, aber irgendwas zwischen 43 und 44 Minuten sollte selbst nach längerer Pause wieder möglich sein. Mehr darüber gibts dann nächstes Jahr.

Bis dahin…

Einen guten Rutsch und ein schönes, gesundes neues Jahr.

 

The Iron-Slug

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