…jaaaaa er lebt noch!
Still ist es mittlerweile geworden, um den einst so weitläufig bekannten (vielleicht sogar den weltweit bekanntesten) Triathlon Blog.
Viel hat sich getan in den letzten Monaten. Unter anderem wurde auch viel trainiert. Nur leider nicht immer eine der 3 Sportarten. Da kann es schon passieren, dass man das eine oder andere Mal “untergeht” aber eben nicht im Becken.
Mein Wohnung habe ich auch gekündigt, also kam noch ein “Bisschen” Siedelstress dazu. Und zu guter Letzt schon wieder eine 1 1/2 wöchige Trainingspause aufgrund irgendeiner Allergie oder Erkältung oder was auch immer das sein soll.
Aber man will ja nicht immer jammern. Immerhin hat das Jahr gar nicht so schlecht angefangen. (Ich binzwar auch jetzt noch zu faul um einen Wettkampfbericht zu schreiben, aber vielleicht kommt er ja irgendwann doch noch.)
Und zwar begann für mich die Saison wieder mit dem Grazer Silvesterlauf über 5 KM. Und WIE sie begann. Mit einer neuen Bestzeit über diese Distanz. Nach 19:19Minuten überquerte ich die Zielline. Das erste Mal unter 20min geblieben.. Vielleicht deshalb, weil ich nicht ein einziges Mal auf meinen Puls geschaut habe, sonder einfach gelaufen bin so schnell es ging.
Im Jänner und Februar tat ich dann das, was ich die letzten Jahre schon machen wollte. Viele langsame aber dafür lange Läufe. Und es sollte sich bezahlt machen.
Im April war es wieder Zeit für ein Trainingslager in Italien, aber an 6 von 8 Tagen regnete es dort ununterbrochen. Radkilometer gingen sich also nicht viele aus. Ich nützte die Zeit stattdessen für Schwimmen und Laufen. Am vierten Tag fuhren wir dann doch eine längere Runde. Eigentlich meine bis dahin längste. 130 Kilometer um genau zu sein. Leider fuhren wir ca. 115 dieser 130 Kilometer bei strömendem Regen. Aber was solls. Was einen nicht umbringt macht uns auch nicht härter.
Ende April fand auch heuer wieder der Woche E-Businessmarathon beim Schwarzl statt. Weil ich wieder nur 3 Mitläufer auftrieb musste also wieder 10,5KM Strecke absolviert werden. Aber zum Vergleichen mit dem Vorjahresergebnis war das eh noch besser.
Am Tag des Laufes war ich seeeehr müde. Und ein Blick auf die Pulsuhr machte mich zusätzlich nervös. Ich entschloss mich also nicht mehr darauf zu schaun.
Und so begann ich die ersten 5KM eher verhalten. Um dann auf der zweiten Runde noch einmal richtig gas zu geben. Ich wusste meine genaue Zeit vom Vorjahr nicht mehr so genau. Aber ich dachte, dass ich heuer nicht annähernd so schnell war. Die Zeit nach 10,5KM blieb dann bei 41:55 Minuten stehen. Eine halbe Minute schneller als voriges Jahr. WOOOW.
Seit diesem Lauf bin ich leider ziemlich KO, weil eben das Siedeln dazwischenkam und sich mein Körper querstellte. Hoffentlich legt sich das bis nächste Woche, damit es endlich wieder weitergehen kann.
Zu Pfingsten geht es dann für 5 Tage zum Schwimmtrainingscamp nach Lendava in Slowenien. Ich würde ja wirklich gerne sagen, dass wird ein Spaß, aber irgendwie hab ich da ein anderes Gefühl.
Vielleicht ist dieser Artikel, auch wenn er noch so untinteressant ist, der Anstoß den ich gebraucht habe um endlich wieder ein bisschen motivierter an die Sache heranzugehen
Man sieht sich vielleicht im Laufe der Saison.
Adios!
